Marktentwicklung und Gestaltung der EU-Bio-Verordnung

Der Markt für Bio-Schweine ist vergleichsweise klein und bietet daher noch beachtliche Perspektiven. Angebot und Nachfrage sind idealerweise ausgeglichen, um Druck auf die Erzeugerpreise verhindern. Andererseits wollen wir bei entsprechender Nachfrage den Markt für Bio-Schweine auch konsequent zum Nutzen aller entlang der Wertschöpfungskette entwickeln. Wie in den vergangenen Jahren bietet der erste Tag unserer Tagung wieder die Möglichkeit sich intensiv zur aktuellen Marktsituation auszutauschen und neue Erkenntnisse für sein Unternehmen zu gewinnen.

Die neue EU-Bio-Verordnung ist veröffentlicht und tritt Anfang nächsten Jahres in Kraft. Vieles ist geblieben, aber es gibt manche Neuerungen, die auch Bio-Schweinehalter betreffen. Einiges bedarf der Analyse und Interpretation. Die EU-Kommission hat erkannt, dass die Betriebe in den vergangenen Jahren auf Grundlage neuer nutztierethologischer Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen innovative Haltungssysteme entwickelt haben, die das Bio-Recht bisher nicht ausreichend berücksichtigt hat. Daher sollen die Regeln für die Haltung von Bio-Schweinen ab 2021 erneut – aber ohne Zeitdruck – beraten werden. Zusammen mit Fachleuten aus verschiedenen Ländern Europas wollen wir uns eine Meinung bilden und gemeinsam Vorschläge für zukunftsträchtige Haltungsverfahren erarbeiten. Wir als Landwirte müssen mit den Vorschriften leben. Da liegt es nahe, dass wir deren Gestaltung federführend in die Hand nehmen!

Im Anschluss an die eigentliche Tagung besuchen wir – wie gewohnt – zwei Bio-Schweinehalter in Baden-Württemberg.

 Weitere Informationen zur Tagung folgen.

Berichte über die Tagungen des ABD




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Tagungsbericht 2016

Präsentationen 2016